00:00:04: Ein herzliches Willkommen zum Bura New Business Advice Podcast, dem Podcast rund um das Thema Neukundengeschäft und Agenturpositionierung.
00:00:19: Willkommen zu diesem Podcast!
00:00:22: Mein heutiger Ansprechpartner gehört zu den Nichtlautsprechern aber war und ist vielleicht noch einer der einflussreichsten Werber.
00:00:33: ich bin nämlich mit Frank-Peter Lorz verabredet.
00:00:36: hallo Frank Peter.
00:00:37: Hallo Heiko vielen Dank für die Einladung.
00:00:40: Du warst bis vor ein paar Monaten, um dreißig Jahre wie wir eben ausgetauscht haben unter Vertrag bei Püblich Sieß und zuletzt in der Group Geschäftsführer für den Dachbereich.
00:00:55: Richtig?
00:00:56: Das ist richtig genau!
00:00:58: Wie geht es dir jetzt?
00:01:00: Mir geht's jetzt sehr gut und ich habe Ein paar Monate nach über dreißig Jahren arbeiten für die Publis ist, wie du gerade richtigerweise erwähnt hast.
00:01:13: Habe ich jetzt ein paar Monate das erste Mal in meinem Arbeitsleben wenn man so will wirklich Zeit für mich für meine Familie und genieße das wirklich von morgens bis abends sich um meine Kinder zu kümmern, Sport zu machen und all die Dinge zu tun, für die ich früher keine Zeit hatte.
00:01:31: Das hört sich nach deutlich mehr Quality-Time an?
00:01:36: Absolut!
00:01:37: Wenn du mal auf die Agentur-Szene vielleicht sogar nur auf die Network schaust, wie beurteilst du deren Position gerade?
00:01:52: Vielleicht auch im Vergleich zu den Inhaber geführten Agenturen.
00:01:58: Das ist eine große Frage um ehrlich zu sein.
00:02:00: da kann man alleine glaube ich schon eine halb Stunde drüber sprechen.
00:02:06: Das eine ist natürlich die große Fragestellung, wie stehen die großen Netzwerke, Networks denn da.
00:02:14: Und ich glaube es kein Geheimnis das die Publisist Group momentan und müssen ja bei Kent Bashing gegen andere Agenturen machen vielleicht vorneweg sagen Ich halte alle großen globalen Netzwerken für hervorragende Agenturen Wie alle ihre Stärken und alle ihre Schwächen
00:02:33: haben.
00:02:33: Dass du einen bestimmten Bayer hast, das
00:02:37: ist... Das ist erlaubt meinst du?
00:02:40: Das stimmt nach über dreißig Jahren Publisist.
00:02:41: Aber es müsste ja nicht so sein um ehrlich zu sein.
00:02:43: also es gab natürlich auch schon Zeiten in der Publisis da war sehr schwierig wo die Publises auch jetzt mal wirklich hart darum gekämpft hat überhaupt irgendwie zu den top drei top vier Agenturen weltweit zu gehören.
00:02:58: Und es gab viele Jahre nicht viele auf die Püblisses gesetzt haben.
00:03:07: Und von daher... Hast du das
00:03:09: mal ein bisschen einordnen, wann du das verortest?
00:03:13: Naja, das würde ich sagen sicherlich bis die so die Zwei Tausend Zehn, Zweitausend Fünfzehn hinein.
00:03:29: Bis dahin war es sicherlich so dass die Kub nicht unbedingt zu den Agenturgruppen, globalen Agentur-Gruppen gehört hat.
00:03:43: Wo man erwartet hat dass sie dastehen würde zehn Jahre später wo es Leute steht.
00:03:48: Der große Unterschied begonnen für die Publis ist glaube ich mit Übernahme von Zabient.
00:03:56: Das war ein sehr mutiger Step damals der gemacht worden ist und der auch die Gruppe komplett neu positioniert hat.
00:04:08: Da hat die Publisistin den richtigen Move gemacht, die anderen Allenturen haben zu diesem Zeitpunkt noch in das klassische Geschäft investiert – und das ist vielleicht genau der Punkt über dem man sprechen muss!
00:04:22: Zu diesem Zeitpunkt, bis in die letzten Jahre hinein haben die großen Wettbewerber wie Normdykom und den BPP immer noch ein klassisches Agentur-Geschäft investiert.
00:04:32: Er hat zugekauft Kreativagenturen, PR-Agenturen, Digital-Aigenturen, klassischen Zuschnitts.
00:04:41: Und die Publisses hat mit der Übernahme von Assailpient einen sehr mutigen Step gemacht.
00:04:47: Ich nenne es jetzt mal ist eine Art von Klein Exzentscher Also Business Transformation für große Kunden, in einem komplett anderen Modell ausgestattet.
00:05:00: Auch ein komplett neuen Business-Modell was sich auch an Accenture anlehnt und damit wurden Türen für die Publisist glaube ich geöffnet Bereich hinein, die man so als klassisch an den Tod bis dato gar nicht kannte und auch gar nicht verstanden.
00:05:18: Kannst
00:05:18: du mal beschreiben was das für Türen waren?
00:05:20: Und was sich da geöffnet hat?
00:05:22: Naja sicher!
00:05:22: Also wenn man sich das anschaut... Ein rein globales Geschäftsmodell.
00:05:28: Bissäbient hat ein rein globalen Geschäfts-Modell.
00:05:31: Gewisse Größenordnung von Kunden oder Umsätze macht sie gar nicht erst weil ihr sagt es lohnt sich für uns einfach nicht.
00:05:38: Sie hat eine globale Arbeitsteilung Also sehr viel Umsetzung in Ländern wie Indien vor Ort, vor allen Dingen Strategie und Projektmanagement.
00:05:53: Und immer auf Top-Level unterwegs also CEO Level nicht darunter weil es geht um Business Transformation.
00:06:04: Man geht wirklich hin und hilft Unternehmen ihr Business zu Konzert zu machen.
00:06:10: Das ist ein kompletter Unterschied zu einem Service Agentur Modell Was die Publis ist und die anderen großen Netzwerke bis dahin vor allen Dingen betrieben haben.
00:06:21: Das auch durch lokales Geschäft, und vor allem auch lokale Produktion bestimmt war.
00:06:32: Aber Publisis war ja schon vorher global unterwegs?
00:06:37: War es jetzt die technologische Perspektive, die neu aufgegangen ist oder was war's?
00:06:48: Ich glaube, man muss unterscheiden.
00:06:49: Natürlich weil die Publis ist auch global unterwegs wie die großen Wettbewerber aber auch.
00:06:56: Aber das Business und die Entstehung des Businesses und des Produktes war primär lokal getrieben Und man war ganz klar verortet und dass ist man in diesem Geschäft malen.
00:07:08: Das ist vielleicht ein Branchenproblem und das ist schon viel diskutiert worden.
00:07:13: Man isse als Agentur verhaftet in einem Business-Modell, wo man vor allen Dingen Service ein Dienstleister ist.
00:07:26: Der Kampagnen macht und damit nicht unbedingt auf der Ebene der Unternehmensführung und der Unternehmerstrategie unterwegs ist.
00:07:38: Das möchte man immer gerne.
00:07:40: Es gibt
00:07:41: auch Kollegen die sagen dass das links der Fall sei aber dem würdest du widersprechen?
00:07:46: vielen Fällen widersprechen.
00:07:49: Das ist natürlich auch hier wiederum unterschiedlich gelagert und da kommen vielleicht später im Laufe des Gesprächs noch mal zu, aber die klassische Quertivagenturdienstleistung ist nicht eine primäre Unternehmestrategie mit Transformationen Und man ist auf der Kampagne eben unterwegs.
00:08:16: Dementsprechend schüchtern wir sehr stark mit Marketingleuten, mit dem CMO... Aber viel zu wenig, ich sage nicht dass es nicht schad findet aber viel zu wenig mit dem CEO.
00:08:26: und wenn man mit dem CEOs spricht dann viel zuwenig über seine echten Probleme und wie man ihm bei seinen Problemen die er als CEO hat helfen kann.
00:08:35: Sein Business zukunftsfit zu machen.
00:08:38: Seinen Business zu transformieren in die Produktentwicklung ihn bei der Produktentwicklung wirklich zu helfen, da holt sich das CO ein Accenture oder die Leute.
00:08:49: Oder eben eine Serient.
00:08:51: Und jetzt verstehe ich, dass du meinst, Serient hat es geschafft in diese Ebene oder auf dieser Ebene zu bringen?
00:09:02: Auf diese Ebne zu bringen.
00:09:03: aber auch dieses Businessmodell was dahinter steckt ist ein komplett anderes Businessmodel.
00:09:08: also eine globale Kampagne hat nicht unbedingt ein globales Businessmodelle eine Accenture oder eine Sapient, die Leute haben ein globales Business-Modell.
00:09:16: Das heißt also die Entstehung des Produkts ist örtlich komplett unabhängig von dem wo das Produkt am Ende des Tages tatsächlich eingesetzt wird.
00:09:27: Es skaliert viel stärker global und man baut globale Werkbänke auf.
00:09:31: Man vereinheitlich dadurch natürlich auch in der Produktentstehungen viele Dinge.
00:09:36: Man schafft einen ganz anderen globalen Austausch für gewisse Themen, die man, wenn man vor allem auch als globales Company, hat man ein primär immer noch starkes lokales Business.
00:09:49: Hat man den eben nicht in gleichem Maße.
00:09:51: Man hat das natürlich auch viel mehr als eine rein lokale Agentur.
00:09:55: aber wie gesagt die Entstehung des Produktes und die Auseinandersetzung mit den Problemen des Chemoses oder des Marketings ist immer noch sehr stark lokal getrieben.
00:10:06: Aber wie war es denn dann diese zwei Geschäftsmodelle, nenn ich's mal so von Seppient und von Püplisiss zusammenzubringen?
00:10:17: Und irgendwie zusammen auf eine höhere Stufe zu bringen.
00:10:21: Wenn ein Unternehmen dann stärker, ich sag jetzt mal ob CEO-Ebene unterwegs ist, hört sich das nicht ganz einfach an, dass zusammenzubrechen.
00:10:32: Na ja!
00:10:33: Wir haben tatsächlich sehr viele Beispiele in der Gruppe und das wurde auch immer wieder in vielen Meetings- und Workshops, die Best Case ist dazu natürlich geschehrt.
00:10:44: Wo die Sapient auch den Rest der Publitis Groups sehr stark bei einem Kunden positioniert hat und auch im neues Business gebracht hat.
00:10:55: Das ist und zwar gleich und sehr stark auf globaler Ebene weil eben die Zugehänge von der Segment viel internationaler, viel globaler auch noch mal waren.
00:11:06: Das hat natürlich einen direkten Geschäftserfolg mit sich gebracht aber auch zu verstehen wie man globale Produktionsketten aufbaut.
00:11:21: also die Publis ist halt sehr früh und sehr intensiv dann auch angefangen globale Produktion Ketten aufzubauen die klassischen Agenturbereich und auch für Media, sprich man hat internationale Ressourcen aufgebaut.
00:11:37: Hat Off-and-Near Showing verstärkt und hat damit es natürlich auch geschafft sowohl auf der wirtschaftlichen Ebene sehr produktiv zu werden.
00:11:53: Kannst du noch mal kurz beschreiben, was Du mit Produktivketten meinst?
00:11:56: Mir kommt irgendwie in den Sinn zu sagen wir bauen in Indien ein Hub auf um Webseiten
00:12:05: zu bauen.
00:12:05: Das ist ganz einfach.
00:12:06: man baut man kann das eine globale Workbench es auf.
00:12:09: ja das muss aber nicht immer in Indiens sein das kann auch Costa Rica sein dass kann auch wir schon sein also in Osteuropa sein Man baut diese entsprechend auf Man macht das nicht mit Drittdienstleist, sondern baut seine eigenen Kapazitäten auf.
00:12:24: Das sind also alles Publisist-Mitarbeiter.
00:12:27: Man bringt den lokalen Organisation bei, dass man mit diesen Summer Workbench zusammenarbeitet und zwar in einer Art und Weise, dass sie als Teammember versteht.
00:12:42: Nicht als Supplier sondern wirklich als Team-Member sieht, das ist schon eine kulturelle Veränderung, die da stattfinden muss.
00:12:55: Aber hallo!
00:12:56: Das ist eine massive kulturell Veränderungen?
00:13:00: Wir sehen es ja schon in Europa, dass es teilweise nicht einfach ist zwischen Deutschen und Engländern oder Deutschland und Franzosen.
00:13:07: Ja
00:13:08: genau.
00:13:08: Und es ist wirklich so... Da muss man sagen, das haben natürlich mittlerweile Auch bei den anderen großen Netzwerken der Fall, ich glaube die Püblisses hat es einfach nur viel früher und vielleicht auch konsequenter betrieben.
00:13:20: Wenn ich so mit dem Kollegen von den anderen Netzwerk nicht unterhalte, da gibt's natürlich mittlerweile auch überall die entsprechenden Offshore-Kapazitäten.
00:13:29: aber die Pürbilles war ja sehr früh und hatte sehr konsequent betrieben und eben aber wirklich das ist sehr wichtig zu verstehen immer als Teil des Teams diese Leute zu betrachten.
00:13:39: Und das war am Anfang nicht einfach Da musste man viel arbeiten.
00:13:43: Heute ist es aber wirklich Common Sense in der Publicis, da arbeiten deutsche Teams wirklich mit Leuten zusammen, die irgendwo auf der Welt sind und völlig egal geworden.
00:13:54: Aber es geht nicht nur darum dass man dadurch die Leistung vielleicht einmal günstiger bekommt und damit sozusagen den Profit erhöht.
00:14:05: Man merkt auch das durch dieses System Technologieausbau stattfindet.
00:14:10: Ja, weil wir wissen ja auch das gewisse Länder was Technologie angeht.
00:14:16: Was Technologie Innovationen, Adaptionen angeht schneller sind als andere Länder wie als Deutschland sind eher meistens ein bisschen hinten dran.
00:14:26: wenn sie jetzt aber plötzlich mit Leuten zusammenarbeiten die ich sage jetzt mal Heute für das US-Geschäft arbeiten und morgen für sie arbeiten.
00:14:39: Dann haben Sie plötzlich dort Leute sitzen, die Ihnen wirklich helfen können, Technologie schneller zu verstehen, schneller zu implementieren, die Sie sogar inspirieren, gewisse Dinge anders zu machen...
00:14:50: Aber das muss ich ja auch wollen!
00:14:53: Genau.
00:14:53: Und wie gehe
00:14:54: ich denn mit den Leuten um, die da halt typisch deutsch sind aber ein bisschen langsamer sind?
00:15:03: Ja ja davon haben sie natürlich viel.
00:15:05: auch hier ist wieder interessant das ist durchaus je nach Agentur-Typ unterschiedlicher Bereitschaft dar sich darauf einzulassen.
00:15:13: Aber deswegen ist es ja... Es hört sich auf dem Blattpapier so einfach an Kapazitäten in Indien und vielleicht auch noch in Rumänien und sonst woauf.
00:15:26: Und dann ist doch gut, das ist aber nicht.
00:15:28: Sondern es ist ein tiefgreifender kultureller Wandel der damit stattfinden muss.
00:15:34: Sonst wird's nicht funktionieren.
00:15:36: Und deswegen ist das natürlich wirklich eine sehr komplexe Aufgabe die man da hat.
00:15:42: In der Agentur hat man grundsätzlich auch ein bisschen das Glück dass man mit jungen Leuten zusammenarbeitet die sowieso eine sehr hohe Offenheit haben, was immer internationale Themen angeht.
00:15:55: Um das mal so zu formulieren, die gar kein Problem damit haben mit den ganzen Dach in Englisch around the world, mit allen Leuten zu sprechen und zusammenzuarbeiten.
00:16:06: Das hilft natürlich schon dabei.
00:16:09: aber sie müssen eben auch tatsächlich Strukturen und Prozesse anpassen und das wurde auch gemacht weil es natürlich etwas anderes ist ob So sind wir alle groß geworden, ein Team das für einen Kunden arbeitet.
00:16:21: Die sitzen alle zusammen in einem Büro oder drei Büros vielleicht und da ist die Kommunikation einfach untereinander ja?
00:16:27: Und man geht dann zusammen Mittagessen ja und quatscht und redet und dass hat man natürlich.
00:16:32: wenn man plötzlich Leute hat die in in den Sitzen oder in Rumänien sitzen oder wo auch immer sitzen ist es natürlich nicht mehr so.
00:16:40: und das müssen wir trotzdem machen.
00:16:41: Ja und dafür müssen sie natürlich auch eben Prozesse verändern, durch Denken verändern.
00:16:48: Tiefe Einschnitte in kulturelle Gegebenheiten die in jedem Land natürlich anders sind.
00:16:54: Ja genau das muss alles gemacht werden und deswegen ist es nicht einfach das zu machen wenn man's erfolgreich machen kann.
00:16:59: Und ich glaube die Publis ist gut verstanden sehr früh und sehr gut verstand das entsprechend als Teil dieses Zukunftssystems der Publises einsetzen weil nicht das Technik ist einziger Augen geöffnet, wie man das macht.
00:17:16: Wenn
00:17:17: ich in eine Agentur gehe als Kreativer und dann merke ich da gibt es ja jetzt noch technologische Themen, da gibt's noch Datenthemen, da gibts ne Säffchen die das ganze dominiert aber den Einfluss hat wird dann die Welt der Kreativen und das macht ja eine Agenture erstmal aus überhaupt nicht immer noch Wird dann die Welt der Kreativen kleiner oder größer?
00:17:53: Größer.
00:17:54: Die Frage ist eher, ob die Kreative das immer erkennen.
00:17:57: Das wäre meine nächste Frage!
00:17:58: Genau.
00:18:01: Aber
00:18:02: bleiben wir erst mal bei der ersten.
00:18:03: Ich gehe da deswegen ein paar Fragen suchen.
00:18:04: was nochmal?
00:18:05: und deswegen ich glaube, wir wollen ja nicht hier unbedingt die ganze Zeit über die Pöblüses reden aber mit der Shipping hat vielleicht nochmal kurz zurück.
00:18:11: und dann komme ich auch zu dem Thema Rollen der kreativ Agentur oder der k creativen.
00:18:17: Die Pillosis hat sehr stark diesen, schnell diesen Change gemacht.
00:18:21: Mit Chapin Finks an, dann ging es weiter mit Epsilon
00:18:24: etc.,
00:18:24: pp.
00:18:24: da kamen weitere Großakquisition dazu die alle nicht im Kerngeschäft der klassischen Agentur-Kerngeschäft gelegen haben und das hat sie eben anders gemacht als viele andere große Networks die weiterhin in das klassische Kerngeschäft investiert haben, also diese klassische Fragestellung.
00:18:50: Der Druck auf mein Kerngeschef wächst.
00:18:53: Ich kann jetzt mein Geschäft transformieren und sozusagen ein neues Feld suchen oder ich versuche diesen Druck als Antwort mehr vom Leichen, größer werden.
00:19:04: Haben wir in jeder Industrie diese Situation?
00:19:07: Also das Problem bei diesen Industrien besteht ja bei der Autoindustrie ist es ganz evident darin, dass ich weiterhin meine Cash-Crow hab den Verbrennern aber das sich gleichzeitig auch in neue Technologien investieren
00:19:20: muss
00:19:20: und das kostet ja irgendwie relativ viel Geld und relativ viele Manpower.
00:19:26: Na ja genau!
00:19:26: Aber die Publicis hat halt gesagt, ich investiere in was für die Publices damals und heute ist es auch bewiesen als wichtig war.
00:19:38: die Zukunft ist und hat nicht mehr unbedingt in das klassische Agenturgeschäft.
00:19:43: In dem Sinne investiert.
00:19:46: also ich habe nicht noch mehr Agenturen gekauft, die Kreativ-Agenturen, PR-Aigenturen, Mediagenturen.
00:19:52: Dafür hat sie das Geld nicht ausgegeben sondern sie hat es in die Zukunftsbereiche investiert.
00:19:57: Also in Data & Technology, in Business Transformation.
00:20:02: da hat sich das Geld investiert und hat die klassischen Bereiche gar nicht weiter durch feindlich Akquisition nicht weiter ausgebaut.
00:20:11: Natürlich ist Sache jetzt mal organisches Wachstum klar, das war und immer das Ziel.
00:20:17: der Publis ist auch im Kerngeschäft weiter organisch zu wachsen aber nicht mehr dieses Geschäft durch weitere Akquisitionen zu stützen, zu vergrößern bessere Skaneffekte zu erzielen.
00:20:31: Das war nicht mehr das Ziel.
00:20:37: Wie darf ich keine Namen nennen?
00:20:38: Aber da werden ja bis vor kurzem noch immer zum Beispiel Kreativagenturen gekauft.
00:20:44: Ja, so.
00:20:46: Die Namen sind auf mein Geheimnis aber okay.
00:20:48: Ich will nochmal gerne mit dir auch die Frage der Kreativen zurückkommen, die wir eben kurz angeschnitten haben wenn solche Bereiche wie Daten und Technologie dazukommen.
00:21:03: Du hast eben die These aufgestellt dass ihr wer der kreativen größer wird.
00:21:07: Ja natürlich.
00:21:09: Es ist die Frage, was ist denn Größe?
00:21:11: Also wenn ich jetzt sage für mich das größte Umsatz mit Kreativ-Business.
00:21:22: Wenn ich das als Maßstab ansetze dann ist der Weg von der Pürbis ist ein Andrang.
00:21:29: So wenn ich aber sage es geht doch gar nicht um die Größe an sich sondern es geht um die Erweitung der inhaltlichen Fähigkeiten, der Zugang zu neuen Fragestellungen der Kreativität.
00:21:44: Die Offenheit für neue kreative Prozesse, die ich bauen muss.
00:21:49: Dann ist natürlich das was der Verständnis wie kombiniert Datenwissen mit einer entsprechenden kreativen Lösung?
00:22:02: viel interessanter und gibt ein viel breiteres und vielfältigeres Spektrum an Möglichkeiten her, wie ich Kreativität leben kann.
00:22:13: Oder neben einem anderen Beispiel muss vielleicht gar nicht so groß gehen.
00:22:16: selbst die Publisys hat das sogenannte Power One Modell gebaut.
00:22:21: Das heißt sie hat wieder alle Agenturen zusammengeführt in eine P&L Während andere Netzwerke weiterhin gerne Houldingsstruktur haben und dann darunter aufgehalten die verschiedenen Agenturtypen, Marken etc.
00:22:38: pp.
00:22:38: Die Pimesis hat das PowerOne Modell gebaut und hat alles in ein System wieder überführt.
00:22:47: Ich unterbreche dich da ganz kurz aber PowerOfOne wir machen hier einen kurzen Schnitt.
00:22:55: Das dachte ich eigentlich sei der Game Changer für die Publizist gewesen, besprechen wir im nächsten Podcast.
00:23:09: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:23:11: Über Feedback an highcoreatburak.de freue ich mich.