00:00:04: Ein herzliches Willkommen zum Buhrag New Business Advice Podcast, dem Podcast rund um das Thema Neukundengeschäft und Agenturpositionierung.
00:00:19: So willkommen zu diesem Podcast!
00:00:21: Das ist jetzt der zweite Teil des Gesprächs mit Thomas Knüver, der SCO bei Accenture Song.
00:00:31: Hallo Thomas, willkommen zum zweiten Teil.
00:00:34: Hallo vielen Dank.
00:00:38: Im ersten haben wir uns über Kreativität unterhalten und im zweiten wollen wir noch mal ein bisschen intensiver über die Studiersprechen, in die ihr gemacht hat Applied Creativity.
00:00:51: Und eine Frage, die er dort stellt ist warum oder wie es Marken gelingt?
00:01:00: In mehr der Gleichförmigkeit mehr der Gleichwörblichkeit aufzutauchen, nenne ich es mal so.
00:01:09: Vielleicht kannst du erstmal nochmal was zum Thema mehr der gleichwörmigkeit über KI sagen wenn ich das richtig verstanden habe?
00:01:18: Genau also ich glaube dass wir generell muss.
00:01:22: einer der Mehrwerte auch von kreativer Arbeit in der Kommunikation muss die Differenzierung sein und das meine ich nicht als Differenzierung und Differentialen, das heißt wie können wir anders sein?
00:01:34: Sondern die können wir selbst sein.
00:01:36: Und dass so konsequent und konsistent wie möglich und eben nicht die andere.
00:01:43: Also es gibt einfach zu viele Marken glaube ich gerade die versuchen jemand anderes oder wie jemand anderes zu sein.
00:01:50: Das sind nicht nur unterschiedliche Marken sondern das ist auch jetzt ganz klein funktional wenn man.
00:01:56: es gibt ja genug Trends grade die durchschnittlich Lebensdauer von einem Trend auf TikTok in drei bis fünf Tage.
00:02:03: Ich kann jetzt jeden Tag versuchen, mit einem guten reaktiven Social Media auf diese Trends aufzuspringen.
00:02:09: Jetzt hat Taylor Swift geheiratet.
00:02:10: was machen wir dazu?
00:02:11: Dann ist Halloween!
00:02:12: Was machen wir da zu?
00:02:13: Dann sind wir immer wie jemand anders und die alle anderen Marken, die auch darauf gehen und Creativity draufgehen.
00:02:18: aber die wichtigere Frage ist finde ich wer sind wir eigentlich als Marke Und was sollten wir machen und was sollten Wir nicht machen?
00:02:26: Und diese Entscheidungsfindung finde ich ist das allerwichtigste.
00:02:30: erstmal bei der Differenzierung, weil es geht ja... Ich würde es nochmal
00:02:33: gerne kurz verstehen.
00:02:34: Das heißt ein großes Thema bei dir besteht im Moment darin dass du sagst Marken machen zu viele Dinge die eigentlich gar nicht zur Marke gehören.
00:02:44: Habe ich das richtig verstanden?
00:02:45: Ja!
00:02:46: Okay.
00:02:49: Frequenz machen, weil auch die Algorithmen viel Frequenzen verlangen und erfordern.
00:02:54: Sei sichtbar, poste viel, mehrere Reals.
00:02:56: Und wie muss das Vertecken damit sie offen sind?
00:02:58: Das heißt wir kommen sehr über die Hygiene Erweiter bei Ebene, über die Produktion eben über die Frequence und Volumebene.
00:03:06: Aber dann machst du recht viel und dann ist die Gefahr hoch wenn Du recht viel machst dass Du recht viele beliebig bist.
00:03:12: Und deswegen ist unser erster Punkt immer, wir müssen einmal nach ganz oben noch mal gehen.
00:03:15: Wer sind wir als Marke eigentlich?
00:03:17: Das meine ich jetzt nicht.
00:03:19: Wir bauen ein Auto oder wir sind einen Supermarkt.
00:03:22: Sondern wofür stehen wir eigentlich?
00:03:24: und wir müssen letzten Endes ein Markenkonstrukt finden dass uns das ein Werkzeug ist, das uns hilft ja oder nein zu Dinge zu sagen.
00:03:33: Das heißt, wenn ich dann eine Gelegenheit habe – jetzt ist die Hochzeit von Taylor Swift.
00:03:38: Sollten wir da zu was machen?
00:03:39: Ja oder nein!
00:03:40: Jetzt durch KI können wir eine Produktions ... Qualität erreichen, die du dir vorher vielleicht deutlich teurer war.
00:03:49: Wir können jetzt aussehen wie ein David Fincher Film aber sollten wir so aussehen?
00:03:52: Ja oder nein?
00:03:53: und dafür brauchst du einen Markenkehren der wirklich verteidigbar ist und der auch unik ist, der dir immer wieder hilft zu sagen, sollten wir das oder sollten wird es nicht weil die Frage...
00:04:04: Ganz kurz bitte, dass mich doch für viele Markenverantwortliche durchaus sozusagen ein Schock sein und die Stimme der Vorkommen zu darüber nachzudenken, dass man jetzt irgendwie sagt wir machen jetzt bestimmte Dinge nicht weil ja jetzt gerade bestimmte dinge ganz schnell und einfach gehen.
00:04:24: Und genau das ist die Gefahr!
00:04:25: Weil wenn alles gratis und schnell geht dann machst du Sachen die keinen Wert mehr haben Dann machst Du sie um sie zu machen um noch mehr in dieses Meer der Beliedlichkeit reinzukippen.
00:04:38: Ein Nein zu Aktivitäten, zur Gelegenheit und zu Momenten.
00:04:41: Zu Qualitäten, zu Aussagen gerade mindestens so wichtig ist wie ein Ja zu sagen weil wer ja zu allem sagt der sagt er ist nichts.
00:04:51: also du hast keine Begrenzung.
00:04:52: mein Wir kennen es doch selber, das alte Beispiel.
00:04:56: Wenn du es auf Menschen hast und ein Freund der ja zu allem sagt er alles ist, ein Opportunist?
00:05:00: Das ist doch kein Mensch den wir interessant finden, mit dem du dich irgendwie umgeben möchtest.
00:05:04: Du möchtes doch Menschen haben die einen Rückgrat haben, die auch nein zu etwas sagen, die mal eine Meinung haben.
00:05:10: Und ich finde, dass ist etwas was wir... Aber wenn
00:05:12: du da auch immer mit Magen verantwortlichen sprichst und sagst lass uns doch das mal nicht machen!
00:05:16: Ich verkürze's jetzt mal,
00:05:18: ja?!
00:05:19: Wie kommt denn das bei denen an?
00:05:23: Mal so mal, es ist die Frage welcher Ebene du bist.
00:05:26: Also wenn du jetzt auf Social Daily reaktiv proaktiv bist und dann ist das natürlich die frage so sollten wir was zu weiß nicht zu dem welt lachttag machen ja oder nein?
00:05:36: dann dann sind die Kosten etwas nicht zu machen, weniger gering.
00:05:41: Wenn du jetzt aber zum Beispiel auch mit Marc sprichst und sagst so alle gehen jetzt gerade in diese eine Erzählweise Richtung Weihnachten sollten wir das nicht auch machen?
00:05:51: Und die Marktforschung sagt auch dass das Thema gut ankommt ist es aber natürlich mit Risiko und Mut verbunden zu sagen, dann machen wir genau das nicht.
00:06:00: Eigentlich sagen alle Datenpunkte Konsumenten finden es gut wenn wir das sagen.
00:06:05: Alle anderen Markten machen das auch uns.
00:06:07: auch unsere Technologie Plattform sagen auch dass wird gut performt.
00:06:10: dann zu sagen ja aber dann machen es alle und allen wird gefallen.
00:06:13: da müssen wir's nicht machen weil dann sind wir auch nur eine der weiteren Stimmen in diesem Orchester.
00:06:18: Das heißt ich glaube ob die gefällt oder nicht Oder ob du, wie leicht es ist ja oder nein zu sein hängt von dem Preis des Ja-oder-Nein ab.
00:06:27: Wie gesagt bei einem Weltlachttag nicht mitzumachen dann haben wir das halt nicht gemacht.
00:06:32: bei einer großen Kampagne etwas nicht zu machen oder beim Produkt vielleicht ganz anders in die Positionierung reinzugehen oder auch die gesamte Marke bewusst anders zu positionieren hat ein Preis und ein Risiko und den kann man nicht immer abschätzen.
00:06:45: Und ich glaube aber geradezu diesen Unterhaltung müssen wir wieder zurückgehen.
00:06:48: Weil nochmal, es jede Marke kann jetzt gerade Nike-Film machen.
00:06:52: Vom Production Value vom Casting – jeder kann das!
00:06:55: Aber sollten Sie das eigentlich machen?
00:06:58: Wird KI uns bzw.
00:07:00: Marken dabei helfen weniger austauschbar zu sein?
00:07:05: Also da würde ich jetzt differenzieren in den aktuellen Status von KI weil wir natürlich noch nicht wissen wie er sich weiterentwickelt und die Qualität sein wird.
00:07:14: Das ist alles noch ein bisschen Luftschloss.
00:07:18: Aber jetzt gerade spüre ich eine ganz große Gefahr tatsächlich von Slop.
00:07:23: Und damit meine ich nicht nur den KI-Slop, den wir auf TikTok oder Insta sehen wo irgendwelche Leute irgendwelchen KI Bildmüll hochladen einfach um die um was zu posten der auch ganz bewusst auf Shitstormhaftigkeit deepfakes und so.
00:07:38: da ist ja ganz wie schlimmes Zeug dabei.
00:07:40: Marken machen das auch, ich sehe aber auch gerade strategischen KI-Slop.
00:07:44: Also jetzt ein gutes strategisches Übersichtsschad in Claude zu machen, dass schlau klingt, aber letzten Endes nicht sagt ist super schnell gemacht.
00:07:54: und ich glaube wir haben jetzt gerade so nach dem ersten halbzeichen wo alle begeistert sind was alles machbar ist mir hätten wie wichtig die Richtung und das Nein sagen ist.
00:08:04: Und dass eben nicht mit dem finalen Esset, sondern auch zu Gedanken, zu einer Klarheit ein Löschen von Sachen einem Nichtmachen von Sachen.
00:08:11: Weil wenn ich jetzt einen Vorlauf habe nur weil er geil klingt jetzt aber siebzig Slides lang ist und irgendwie drei Hebel und vier Kategorien und fünf Tensions hat dann hilft mir das nicht im klaren Gedanken zu haben.
00:08:21: Das heißt KI sorgt gerade dafür glaube ich ganz viel dass wir so Aufwand und Intelligenz heucheln Und da müssen wir aktiv gegenarbeiten, das sehe ich auch ganz klar als Job von uns als Kreativdienstleistende.
00:08:32: Weil – und das hatte ich glaube ich auch im Vorgespräch gesagt – wenn ich jetzt mal die Endungen von unseren Kreative-Jobs nehme, Art Director, Creative Director… Das ist Richtung!
00:08:43: Das heißt es nicht Creative Erschaffer sondern was sind die Richtungen, die wir gehen sollen?
00:08:48: Ich finde darauf müssen wir wieder viel mehr konzentrieren weil wenn du sagst in diese Richtung gehen wir dann legst du ja automatisch Neuneinzig Richtung fest, in die wir nicht gehen.
00:08:59: Und wer in alle Richtungen geht, der geht in keine Richtung?
00:09:03: Ich wollte noch mal kurz diese Frage nach dem Mehr-der-Gleichwürmigkeit sozusagen schließen und wollte eigentlich nur nochmal wissen ob wir die Frage damit beantwortet haben wie wir damit am besten umgehen indem man sich sehr genau anschaut was macht man aber auch was macht?
00:09:24: Ist das die Option, um aus dem Meer der Gleichwärmigkeit rauszukommen?
00:09:29: Nee aber ich glaube es ist die Wurzel.
00:09:32: Also du brauchst einen Gravitationszentrum im Kern der Marke, die unveränderbar ist.
00:09:39: Die von Customer Service über Marketing und Produkte uns immer wieder zusammenhält.
00:09:44: Wir brauchen ein Zusammenhalten und daraus müssen dann Imperative kommen.
00:09:48: was wir machen oder nicht machen flexibel bleibt, was konsistent bleibt und das muss man runterkaskalidieren bis auf tägliches Social Media oder Community Management zum Beispiel.
00:09:58: Das wird definitiv dabei helfen und ansonsten liegt es dann eben auch an einem Austausch und permanentem Verhandeln von Kreativdienstleistenden und Marketingabteilungen – was wir machen und was wir nicht machen?
00:10:13: Ich nenne Also für mich sind Markenmüssen, also die Zeit der KI-Büchern, der CD und CI Büchern ist auch vorbei.
00:10:20: Wo du einmal sagst, die Marke ist festgelegt weil wir haben gesagt Wir sind in dieser Schriftgröße, in dieser schriftart und das unser Zeilenabstand, dass unser Logo, dass unsere Farbe... Das keine Marke!
00:10:29: Auch das ist schon ein Symptom von einem Symptoms von einem Symtoms Und marken müssen auf
00:10:35: bestimmte Benchmarks an denen ich mich orientieren kann.
00:10:40: So ein Buch ist doch eigentlich auch nur genau das, nämlich eine Orientierungshilfe oder?
00:10:45: Es ist eine Orientierungshilfe.
00:10:46: Aber für immer weniger der Öffentlichkeit, öffentlich sichtbaren Kommunikation.
00:10:50: Früher war ja der Großteil der Kommunikations- und KommunikATIONen also meine Werbung die ich schalte auf meiner Website oder ich kontrolliere viel mehr Und jetzt haben wir über Owned and Paid auch viel mehr, was wir machen.
00:11:04: Das heißt wenn ich einen Creator-Briefe in meinem Markennarrativ zu sprechen und etwas mit seiner Community zu empfehlen zu interagieren, dann nutzt er ja kein Logo!
00:11:13: Ich schicke ihm doch keinen CI-Bieflein zu... ...und das sind Menschen die viel mehr Kraft für eine markenbindung und markenbildung haben als ne Printanzeige im, weiß nicht, Was-Magazin.
00:11:23: Das heißt, man braucht nach wie vor Dinge die Sachen kontrollieren.
00:11:27: Aber die Wichtigkeit davon ist mittlerweile eine andere.
00:11:34: Wenn wir uns mal über Kreativität unterhalten und deren Umsetzung was sind?
00:11:41: Und gibt es das typische Fehler, die Unternehmen bei der Umsetzung von kreativen Ideen passieren?
00:11:55: Wir, wir nennen das immer so ein bisschen Frontstage und Backstage.
00:12:00: Und man denkt einmal als erstes an Frontstage also eine Idee die man irgendwie schon auf der Bühne sieht.
00:12:05: Irgendwie ein toller Film oder irgendwas was nachher entstanden ist.
00:12:08: aber eigentlich müssen wir und das ist ein großer Punkt eben auch von der Applied Creativity Studie mit den Backstage-Staaten.
00:12:15: Das heißt, was für eine Infrastruktur?
00:12:16: Was für eine Incentivierung, Motivation, Organisationen, Belohnungsmechanismen, Fehlerkultur haben wir eigentlich, was Kreativität angeht?
00:12:26: Weil die Studie sagt ja zum Beispiel das ich glaube über achtzig Prozent der Unternehmen geben an dass sie kreative Ideen entwickeln.
00:12:32: aber nur sechzehn Prozent setzen Sie dann nachher auch wirklich um und da in diesem Gap.
00:12:36: Da müssen wir reingucken.
00:12:37: Das heisst wie wer wir reden hiermit unternehmen Und ich ließe uns da auch mit ein, die die sagen wir haben eigentlich zumindest aus der Eigenwahrnehmung kein Problem damit Ideen zu entwickeln.
00:12:48: Aber die sterben alle oder verhungern oder verdursten, warum eigentlich?
00:12:52: Und ich glaube das ist dann eine Frage davon.
00:12:55: Wenn dir jemand in deiner Organisation eine Idee bietet, die ein Risiko ist, die eine Unbekanntheit hat und die eine Veränderungen auslösen würde wie gehst du damit um?
00:13:03: Hast Du einen Ja Aber Mindset oder hast Du einen Nein Aber Mind Set?
00:13:08: Und dann je nachdem wie das belohnt wird, hast Du da eine Struktur wo die denn vielleicht auch weiter verfolgt wird oder eben nicht weiterverfolgt werden.
00:13:14: also inwieweit bist Du gerade im Bewahren von von einem Modus Operandi und inwieweit erlaubst du dir tatsächlich auch fast schon wie ein Beta Lab, was man für Start-ups kennt das auch für Ideen zu haben.
00:13:27: Und bei Ideen reden wir nicht mehr nur über Kommunikation sondern es können Produktideen sein, Prozessideen seien Es kann Eventidee sein, es kann alles Mögliche an Ideen sein in einer Organisation.
00:13:38: Das heißt wenn Du so viele Ideen hast die mitarbeiten dann aber in dem Moment wo sie eine Idee haben merken das landet auf kein fruchtbarer Boden, sondern wird erst mal nicht gutiert und ich soll erstmal mein Gefängnis meinen Job machen.
00:13:51: Dann wird diese Person keine weitere Idee haben?
00:13:54: Und ich glaube da müssen wir ansetzen, nicht die Unternehmen zu kritisieren warum sie keine Ideen haben, sondern warum diese Ideen nicht wiederkommen.
00:14:05: Ich habe da so ein bisschen Bauchschmerzen mit ehrlicher Weise weil wenn ich jetzt mit einem Kunden zu tun habe der was das Risiko angeht, extrem konservativ ist.
00:14:20: Dann ist es natürlich schwierig wenn der sich auf der anderen Seite eine Kreativagentur ausgesucht hat die genau dafür da ist nämlich bestimmte Ideen zu produzieren die auch ein bestimmtes Risiko haben.
00:14:35: Ideen haben immer ein Risiko.
00:14:37: Und ich glaube ... Ja,
00:14:39: wir gingen jetzt um die Kombination.
00:14:40: Also das Ideen in meinem Risiko haben ist klar.
00:14:43: Aber wenn es auf der anderen Seite mit einer Kundenorganisation zu tun habe, die genau das nicht gottiert, dann wird's halt schwierig und auch ein bisschen langweilig für alle beteiligt?
00:14:58: Absolut!
00:15:00: Da gilt natürlich du bekommst was du suchst Und wenn du etwas nicht zulässt oder, wenn es auch eine Diskrepanz gibt zwischen dem was wir sagen mal suchen aber dann umsetzen und das ist ja genau der Gap den diese Studie aufzeigt.
00:15:18: Dann kommt es eben zu einem Frustgefühl und dann gehen auch Abenturen beziehung durcheinander weil vielleicht wird ein Pitch wurde eine große Kreativ Idee irgendwie gesucht die Abentur hat damit gewonnen.
00:15:27: Aber dann nach dem Pitch gibt es dann die große Ernüchterung und eigentlich suchen wir was ganz anderes, was viel sicherer ist.
00:15:33: Aber wir wollten uns einmal zeigen lassen, was wir denn machen
00:15:37: könnten.".
00:15:38: Und dann hast du so eine Konjunktivbeziehung?
00:15:41: Natürlich ist das mit großer Gefahr verbunden!
00:15:43: Ja genau aber das ist ja durchaus Realität.
00:15:48: Deswegen habe ich's angesprochen.
00:15:49: Genau.
00:15:50: Aber wie gehen wir damit um?
00:15:51: Wie lässt sich denn die kreative Risikopereitschaft?
00:15:55: bei börsennotierten Organisationen findet man das vielleicht noch ein bisschen öfters.
00:16:02: Wie lässt sich das verbessern und vereinbaren?
00:16:06: Du kannst über börsennotierte Unternehmen reden, du kannst ja auch über stark reglementierte Märkte reden, Gesundheitswesen, Farmer weiß nicht, Zigarette, Alkohol... Es gibt ja ganz viele Branchen die extrem stark reglimentiert sind und wo du auch einfach juristische Handschellen hast.
00:16:22: jetzt, du kannst jetzt nicht einfach irgendeine verrückte Idee machen oder auch was nicht öffentlicher Hand, wenn du an das Innenministerium denkst.
00:16:28: Oder dass es den Auftrag für die Bundesagentur verarbeitet.
00:16:32: und ich glaube auch da... Und das meinte ich im ersten Teil mit der Arroganz von uns Kreativen.
00:16:38: Wir denken dann um einen großen Film.
00:16:39: Die wollen gar nicht dem mutigen Film machen.
00:16:41: aber ich glaube, auch da gilt, dass der Mut relativ ist zu dem Unternehmen und dem Task, den Du hast.
00:16:51: Da geht's auch um eine Klosierung.
00:16:55: Erarbeitest du dir durch Vertrauen, indem wir kleine Gewinne aneinander rein und natürlich wird jetzt vielleicht ein öffentlicher Handauftrag oder einen Pharmakunde.
00:17:03: Wird jetzt kein Hornbach Film vielleicht als erstes machen aber dann ist es finde ich auch Die Aufgabe von uns als Kreativdienstleistende, ich nenne es so mal liebevoll in Ketten tanzen rauszufinden.
00:17:14: Welche Ketten haben wir eigentlich?
00:17:16: Welche sind wichtig?
00:17:16: Welchen können wir hinterfragen und wie können wir da drin tanzen?
00:17:19: Ich kann nicht mit allen Ketten immer Tango tanzen.
00:17:22: manchmal ist das auch nur ein zwei Tab Und ich glaube dass ist etwas worin wir besser sein wollen weil ansonsten sind wieder mich wieder die arroganten Kreativen, die sagen, sie wollen den geilen Film nicht machen und haben wir keinen Bock mehr auf euch.
00:17:31: Aber es ist auch unser Job, die Realität von großen Unternehmen, von Banken-, Pharma-Medizin sonst was zu kennen und dann innerhalb derer Realität eine Kreativität zu ermöglichen.
00:17:42: Auch das ist unser Job!
00:17:44: Und auch da vielleicht zu deinem Beispiel vom Schneekoper am Anfang rauszukommen... Es ist immer leicht, aus der Außensicht Sachen zu bewerten ohne die Innensicht zu kennen.
00:17:54: Und ich finde gerade auch bei regulatorischen Voraussetzungen ist es wichtig, die Innsicht zu können um wirklich zu bewährten wie kreativ diese Lösung eigentlich ist.
00:18:02: Wir können nicht um das nochmal aufzugreifen und sagen mal, dass das Hornbach linear an alle Marken dieser Welt anlegen.
00:18:09: Das funktioniert nicht.
00:18:11: Ich würde noch einmal zum Abschluss gerne über Exzension reden.
00:18:16: Wenn ich mal das Unternehmen, wo du tätig bist mit einer Kreativagentur vergleiche.
00:18:28: Dann kann ein Kreativergetut sagen ja Kreatividät ist unser Produkt, ist unser Angang an den Markt.
00:18:39: Wie weit wird es bei euch verändert verhindert?
00:18:46: durch Technologie, durch Ingenieure?
00:18:50: Nicht verhindert.
00:18:51: Also ich glaube die große Differenz auch, die ich erst kennenlernen musste aus einer unabhängigen Agentur Comment oder generell aus der Agenturwelt Comment ist... Ich glaube man könnte fast sagen wir sind so ein bisschen unscharf bei Design weil wenn du dir Accenture Song, aber auch Accentsure in der Breite anguckst.
00:19:16: Ich finde es, ich lerne nach wie vor was wir alles machen und machen können.
00:19:21: Und dadurch ist es natürlich total schwer sich zu vergleichen mit einer Agentur deren Produkt im Idealfall exzellente Kommunikation ist geboren aus Kreation.
00:19:31: Da muss jetzt mal ganz einfach zu sagen Bei Accenture hast du ja von der Unternehmensberatung über Technologielösungen, Softwarelösungen aber auch physische Lösungen.
00:19:41: Wir planen Stromtrassen zum Beispiel also wirklich Stromtrass und wir bauen auch mit Flugzeuge.
00:19:47: Wir machen aber auch Kommunikation Wir machen auch die E-Shops innerhalb von Song, also nicht nur das monitäre Businessmodell darunter.
00:19:56: Und wenn du all diese Angebote wirklich mal nebeneinander legen würdest und würdest dann sagen im Kern sind wir ein Kreativunternehmen, dann wäre das vermessen das zu sagen.
00:20:04: Deswegen fällt es uns glaube ich so schwer und mir ist klar dass das eine Schwäche ist ein klar konturiertes Bild von Accenture Song zu zeichnen, weil sobald du irgendwie mehr Kontur schaffst hast du mehr Konturen in einem Bereich aber bist unscherfer oder sogar exkludierend für andere Bereiche.
00:20:21: Und dadurch dass wir Intuence oder wie immer man es nennen möchte ist das ein bisschen schwieriger uns monolitisch aufzubauen.
00:20:29: Wenn ich jetzt für meinen Bereich spreche und ich bin innerhalb von Song auch für Marketing zuständig, dann ist Kreativität eindeutig unser Kernprodukt aber auch da nicht singulär sondern es ist immer verbunden mit einer Technologie und mit einer Strategie und wir sind immer am stärksten... Meine Metapher ist immer, wir sind am stärksten in der Überschneidung.
00:20:50: Wir erzeugen also.
00:20:52: wenn ich nur kreative hab dann kann es sein dass du mit einer spezialisierten Agentur einfach besser dran bist.
00:20:58: Wenn du aber du brauchst globale Märkte Du hast mehrere Sprache mehrere Kulturel mehrere Kanäle Du hast sowohl technologisch als so kreativer als strategischer Herausforderungen Dann sind wir ein ganz tolle Anbieter dafür, weil wir haben unsere Stärke in den Überschneidungen.
00:21:14: Weil wir zum einen die Talente aber auch die Technologie dafür haben und das nicht nur in Hamburg, sondern Deutschland oder Europa sind auch weltweit.
00:21:20: Wir sind komplett organisiert und das ist ein Unterschied zu den Networks.
00:21:25: Wir eine PNL wie es so schön heißt profit and loss.
00:21:28: Das heißt alles egal.
00:21:30: was also sagen?
00:21:30: ich bin auf einem Kunden ein Autokunde Und ich mit Marketing arbeite darauf, Customer Service arbeitet da drauf.
00:21:37: Aber wir helfen denen auch weiß nicht die Fabrik neu aufzubauen und machen auch deren Hiring.
00:21:42: Wir arbeiten alle auf eine Rechnungstellung.
00:21:44: Da gibt es keine Grenze zwischen.
00:21:46: das heißt Accenture ist unternehmerisch so aufgestellt dass wir egal was du machst und wo Du in dem Unternehmen tätig bist incentiviert bist mehr zusammenzuarbeiten.
00:21:56: Das heißt, diese Technologie, diese Ingenieure die es da so bei euch gibt.
00:22:02: Das empfindest du gar nicht als einengen sondern
00:22:07: stärker als erweitert?
00:22:07: Also null erweitern!
00:22:09: Ich glaube die Herausforderung jetzt gerade auch wenn ich als Kreativer spreche und das ja beobachtet habe ist wenn kreativ wie reinkommen ist eben nicht dass einen eng sondern die Offenheit weil es erst mal Kognitiv kann das durchaus erschlagen sein, wenn wir haben Onboarding und es dauert drei Tage bei uns.
00:22:25: Da werden die Leute in dieses Thema geführt bekommen, Rechnerlernen-Leute kennen ihre Kollegen und so aber lernen auch kennen wie wir arbeiten was wir alles anbieten.
00:22:33: Und dass ist oft ein Moment wo du denkst Puh!
00:22:36: Das ist aber eine Menge.
00:22:37: und dann hast du eher das Gefühl so Wenn ich jetzt aus einer vielleicht auch unabhängigen Eventur bekomme, die sagen immer klar konturiert ist Wir sind alle an diesem Standort, wir arbeiten alle dafür Die meisten arbeiten vielleicht sogar für diesen einen Kunden.
00:22:48: Dann hast Du einen sagen mal sehr Klar, begrenzten Rahmen von wer sind wir eigentlich.
00:22:54: Bei Accenture ist es etwas schwerer zu wissen, wer sind Wir eigentlich?
00:22:57: Meinen wir?
00:22:58: Wir bei Song, Wir in Deutschland, Wir im Marketing, Wir weltweit.
00:23:03: Je nachdem was du andere Wir ist?
00:23:04: das heißt gerade diese Offenheit kann teilweise emotional eine Herausforderung sein.
00:23:09: Das wiederum versuchen wir so gut wie möglich und das ist mir auch sehr wichtig, eben sehr viel menschliche Nähe zu bauen.
00:23:15: Und mittlerweile wenn ich mir ein gutes Symbol ist da sind tatsächlich die... Das ist ihr Kernteam in Pitchpresentationen, es häufig eines der ersten Charts und wir kommen aus einer Zeit, da sind quasi was nicht drei Professionen drauf Beratungsstrategie Texte.
00:23:32: und wenn ich mich das jetzt angucke dann ist das halt echt ein Regenbogen von Profession und auch wirklich viele Leute in meinem Land sind, in meinen Professionen sind.
00:23:40: In meiner Abteilung sitze aber dadurch das ist tatsächlich das was mich nach dem Sinne von nix ist fix nach wie vor hier wahnsinnig begeistert hält weil ich ihn lerne jeden einzelnen Tag.
00:23:49: Ich bin ein Junior an dieser Agentur oder in diese Organisation seit acht Jahren und mit jeder neuen profession die ich kennenlerne weiß nicht ganz zum Beispiel Datenforensiker Was für'n abgefahrener Beruf.
00:23:59: Das sind Menschen die sind quasi wenn du einen äh weißt nicht Du hattest ein Data Breach irgendwo so da musst du mit der IT helfen.
00:24:06: das sind quasi Kommissare, die in Daten ermitteln.
00:24:09: Wie geil ist das denn bitte?
00:24:10: Dass wir sowas auch haben ich möchte mit solchen Menschen zusammenarbeiten und dass es glaube ich zeigt auch so ein bisschen wer Wer bei uns glücklich wird und glücklich bleibt sind die Leute Die das auch suchen immer immer so in diese Offenheit reinstreben Und ich meine das null wertend wirklich weil wie gesagt Ich kenne auch die unabhängigen Agenturen und ich liebe ganz viele Unabhängige und kennen auch ganz viele leute die da von uns auf hingegen gegangen sind weil sie da eher ihre Heimat suchen, das ist auch superfein.
00:24:35: Aber ich glaube du hast jetzt gerade viel weniger diese Das-is-die-Aventurwelt und höhere Diversifizierung Und Du kannst sie als Mitarbeiter aussuchen.
00:24:43: in was für eine Welt möchte ich eigentlich arbeiten?
00:24:45: und dann nochmal zu den Awards zurück?
00:24:47: Dann ist einer der Parameter davon gewinnene eigentlich Awards aber nicht der Paramter.
00:24:53: Ich sag dazu gar nichts mehr soll.
00:24:54: ich bedanke mich noch für das Gesprächen.
00:24:56: Vielen Dank lieber Thomas.
00:24:57: Ich danke dir für die Gelegenheit!
00:25:05: Vielen Dank Chris.
00:25:06: zu hören Über Feedback an highcoreatburak.de freue ich mich!